Gefährdet
Ist Ihr Dach noch sicher?
Die Schneelast auf Dächern bekommt nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit. Der Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall 2006 war erst der tragische Anfang — viele weitere Vorfälle folgten.
Die tatsächliche Schneelast hängt nicht allein von der Schneehöhe ab. Entscheidend ist die Beschaffenheit der einzelnen Schneeschichten: Das Gewicht variiert stark zwischen Eis, Nassschnee und Pulverschnee. Hinzu kommen Regen- und Schmelzwasser. Extreme Wetterereignisse nehmen zu — und damit auch das Risiko überlasteter Dächer.
Gebäude mit älterer Bausubstanz oder mit zusätzlichen Lasten — etwa durch Photovoltaikanlagen — sind besonders gefährdet.
Schneelastzonen Deutschland
Maßgebend für die Prognose der Schneelasten ist der Standort eines Gebäudes. Deutschland ist hierfür in verschiedene Schneelastzonen eingeteilt, welche die Schneeintensität für die jeweilige Region darstellt. Immer noch entsprechen viele Gebäude aus Altbeständen nicht den aktuellen Anforderungen. Besonders bei Flachdächern stellt ein zu hohes Schneegewicht Gefährdungspotential dar.
DGUV empfiehlt
kontinuierliche Überwachung
Auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung DGUV betont in Ihrer Informationsschrift DGUV Information 212-002 „Schneeräumung auf Dachflächen“, dass nur durch eine Vielzahl von Messstellen eine realistische Abbildung der Schneelast-Verhältnisse auf einem Flachdach erreicht werden kann.
Kontinuierliche Überwachung
leicht gemacht
Mit dem Smart Roof Monitoring System Schneelast-Mess-System kann die Dachlast durch Schnee und Eis bequem vom Schreibtisch aus oder via Handy überwacht werden.
Für mehr Informationen zu Schneelast und Lastmessungen sehen Sie sich gerne auch unsere FAQ an.
Norm
Schneelastzonenkarte Deutschland.
Die Karte nach DIN EN 1991-1-3 ist die Grundlage für die statische Auslegung jedes Daches in Deutschland. Sie zeigt, mit welcher charakteristischen Schneelast Sie an Ihrem Standort rechnen müssen - und warum eine pauschale Annahme nicht reicht.
- Zone 1 - geringste Last (Küstenregionen, Tiefland)
- Zone 1a - leicht erhöht
- Zone 2 - mittlere Last (große Teile Deutschlands)
- Zone 2a - erhöht (Mittelgebirge, Voralpen)
- Zone 3 - höchste Last (Alpenraum)
Das reale Gewicht von Schnee ist schwer zu messen, da die unterschiedlichen Zustandsformen wie Nass- und Pulverschnee oder gar Eis stark im Gewicht voneinander abweichen. Lange Zeit mussten die Schneemassen mühsam mit einem Schneemessrohr ausgestochen und die Schneelast manuell berechnet werden. Ein wesentlich komfortablerer Weg ist allerdings eine Schneelastwaage von Envitron. Damit kann das exakte Schneegewicht in kg/m² erfasst und 24/7 über ein Datenportal überwacht werden. Bei drohender Gefahr wird automatisch ein Schnee-Alarm ausgelöst. Dieses Frühwarnsystem hilft, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und ggf. eine Dachschneeberäumung einzuleiten.
Checkliste Dachlast & PV
Schnell-Check: worauf Sie bei Dachlast und PV-Anlagen achten sollten.
Maßnahmenprotokoll (Beispiel)
Vorlage zur Dokumentation Ihrer Räum- und Sicherungsmaßnahmen.
Kurzpräsentation
envitron auf einen Blick – kompakt als PDF.